Der berühmteste Ort für Silvesterkläuse ist wohl Urnäsch im Appenzeller Hinterland. Dort treiben sich die wilden Gesellen am 13. Januar auf den Strassen und Höfen herum. Der Grund für dieses Datum ist der Julianische Kalender. Die reformierten Hinterländer konnten sich offenbar einfach nicht für das "neumödige, katholische Zeugs" von Papst Gregor XIII erwärmen. So sind sie eben, die Appenzeller. Was für die ganze Welt gilt, also der Gregorianische Kalender, muss für sie noch lange nicht gelten.
In einigen Dörfern im Appenzeller Mittelland aber machen die Gestalten schon am 31.12., also am Silvester die Strassen unsicher und zum Teil auch für den Verkehr unpassierbar. So wie zum Beispiel in Teufen wo dann über die Mittagszeit der Dorfkern gesperrt ist.
Ich kann diese Orte sehr empfehlen, denn anders als in Urnäsch sind sie am Silvesterklausen nicht mit Touristen überlaufen.
Nach meinen Kenntnissen gibt es übrigens drei Arten von Silvesterkläusen:
die "Wüeschtä"

die "Schöwüeschtä"

die "Schönä"

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